Top 5 Urlaubstipps mit dem besten Freund

Sonne, Meer und Party: Ein Urlaub mit dem besten Freund ist Pflicht. Jedes Jahr machen hunderttausende von jungen Männern gemeinsam Urlaub im Süden. Wir haben für Sie fünf aufregende Urlaubsziele zusammengestellt, mit denen Sie garantiert nichts falsch machen. Holen Sie sich Ideen und Anregungen und buchen Sie den Urlaub Ihres Lebens! 1. Ibiza Die legendärste […]

Sonne, Meer und Party: Ein Urlaub mit dem besten Freund ist Pflicht. Jedes Jahr machen hunderttausende von jungen Männern gemeinsam Urlaub im Süden. Wir haben für Sie fünf aufregende Urlaubsziele zusammengestellt, mit denen Sie garantiert nichts falsch machen. Holen Sie sich Ideen und Anregungen und buchen Sie den Urlaub Ihres Lebens!

1. Ibiza

Die legendärste Party-Insel der Balearen beheimatet die größten Diskotheken der Welt. In Deutschland ist Ibiza eher als Urlaubsinsel für Promis bekannt, immerhin verbringen zahlreiche Fernseh- und Fußballstars dort regelmäßig ihre Ferien. Das ist jedoch nur eine Seite der Medaille, denn jährlich strömen über eine Million Touristen nach Ibiza. Die Epizentren sind die Hauptstadt Eivissa im Südosten und San Antonio im Westen. Vorab: Die schönsten Strände der Insel findet man in diesen beiden Städten nicht. Hier empfiehlt es sich ganz klar, Mopeds zu mieten und jeden Nachmittag eine andere malerische Bucht zu besuchen. Diese sind traumhaft schön, nicht von Menschenmassen überflutet und angenehm ruhig. Nach erholsamen Stunden mit Sonne und Meer geht es am Abend auf die Piste.

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San Antonio bietet eine Strandpromenade mit unzähligen Bars und einigen Diskotheken, darunter das „Eden“ und das „Es Paradis“. Während San Antonio überwiegend in englischer Hand ist, gehört die Hauptstadt Eivissa den italienischen Partygästen. Unweit des Flughafens befinden sich die bekannte Strandbar „Bora Bora“ und der Club „Space“, am anderen Ende der Stadt ist das legendäre „Pacha“. Entlang der Landstraße, die San Antonio mit Eivissa verbindet, warten im Zentrum der Insel zwei echte Mega-Diskotheken: Das „Privilege“, die größte Diskothek der Welt (Fassungsvermögen: 14.000 Menschen), in der jeden Abend bis zu 10.000 Besucher tanzen, und das „Amnesia“, mit rund 5000 Gästen. Wer hier feiert, muss sich dieser Tatsache bewusst sein. Urlauber aus der ganzen Welt stehen am Einlass Schlange. Spanier, Italiener, Russen, Japaner, Engländer, Österreicher – ein buntes und fröhliches Publikum. In diesen Clubs legen regelmäßig die weltweit bekannten Elite-DJs auf.

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Das „Amnesia“ hatte bereits DJs wie Paul van Dyk, Tiesto und Armin van Buuren zu Gast, dazu Weltstars wie Madonna, Bob Marley und Bruce Springsteen. Das spiegelt sich dann auch in den Preisen wieder. Allein der Eintritt kostet in allen großen Clubs zwischen 50 und 80 Euro, eine kleine Flasche Wasser im Inneren zehn Euro. Trotzdem ist jede Nacht in einem solchen XXL-Club ein Erlebnis, da sich die Betreiber immer wieder neue Shows einfallen lassen. Wer nicht mit dem Mietwagen oder Moped in die Disko fahren möchte, kann auf einen der regelmäßigen Shuttle-Busse zurückgreifen, die von San Antonio und Eivissia aus regelmäßig von Club zu Club fahren. Neben der Partyszene existiert auf Ibiza auch eine recht bekannte Hippie-Szene. Im Inneren der Insel befindet sich ein Hippie-Mark, an einer Bucht im Nordwesten finden Hippie-Strand-Partys mit Trommlern und Co. statt.

Insider-Tipp:

Achten Sie tagsüber in San Antonio und Eivissa auf die Studenten an den Strand-Promenaden, die mit einem großen Bündel von Papier-Armbändern in leuchtenden Gelb-, Grün- oder Pink-Tönen unterwegs sind. Mit diesen Armbändern müssen Sie nicht den vollen Eintrittspreis in der Disko zahlen. So kann man oftmals rund 20 Euro sparen. Fragen Sie den jungen Mann einfach, ob er Armbänder für die anstehende Party in Ihrem Wunsch-Club dabei hat. Die Armbänder sind natürlich nur einmal gültig.

2. Mallorca

Auch diese Balearen-Insel darf selbstverständlich nicht fehlen. Bereits in den 20er Jahren kamen die ersten deutschen Badetouristen nach Mallorca, inzwischen sind Ballermann und Mallorca die Inbegriffe für einen Partyurlaub. Das Wort „Ballermann“ ist nichts weiter, als eine deutsche Verballhornung des spanischen „Balneario“. Mit diesem Wort werden die Strandlokale an der Platja de Palma bezeichnet. Auf einer Strecke von knapp vier Kilometern Länge befinden sich 15 nahezu identische Strandlokale, die mit den Bezeichnungen Balneario Nr. 1 bis Balneario Nr. 15 durchnummeriert sind. Besonders beliebt sind dabei die Nummern 4 bis 7, vor allem Balneario Nr. 6 – in Deutschland als „Ballermann 6“ berühmt geworden – hat Kultstatus erreicht.

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Zwar wurde das früher übliche Eimersaufen (Sangria mit extra langen Trinkhalmen aus Plastikeimern trinken) inzwischen von der örtlichen Regierung verboten, doch ist der Ballermann bis heute Synonym, Mythos und Stereotyp zu gleich. Musikalisch wird vor allem auf deutsche Schlager und Eurodance gesetzt. Sänger wie Jürgen Drews oder Michael Wendler wurden durch Auftritte in den Lokalen am Ballermann zu echten Stars der Mallorca-Szene. Ersterer besitzt auf Mallorca sogar seine eigene Kneipe. Wer einen Urlaub auf „Malle“ bucht, kommt an einigen Clubs nicht vorbei. Das „Oberbayern“ ist eine deutsche Kult-Disco mit Schlagermusik. Seit über 25 Jahren gibt es hier täglich Live-Musik und Auftritte von bekannten Schlagergrößen wie Matthias Reim, BigBrother-Jürgen, Tim Toupet und Frank Zander. Der „MegaPark“ ist Mallorcas Riesen-Location mit Innen- und Außenbereich. Ab 10 Uhr morgens wird hier gefeiert, nach Mitternacht geht es in der unterirdischen „MegArena“ zur Sache. Mit einer Fläche von 3500 m² ist die „MegArena“ der größte Partykeller der Insel. Ein Hauch von Oktoberfest weht beim „Bierkönig“, denn das Gebäude erinnert stark an ein Festzelt auf der Wies’n. Getrunken werden hier allerdings eher stärkere Getränke als Bier. Der Außenbereich bietet hier 5000 Menschen Platz. Der große Schlager-Star im Bierkönig ist Peter Wackel.

Insider-Tipp:

Mallorca bietet viel mehr, als nur Partyzonen. Vor allem im Hinterland können Sie abseits der Menschenmassen eine traumhaft schöne Naturlandschaft entdecken.

3. Bulgarien

Bulgarien ist wieder im Trend. Ähnlich wie Rimini (Italien) waren der Gold- und Sonnenstrand um die Jahrtausendwende herum sehr beliebte Reiseziele für junge Partyurlauber, ehe die Besucherzahlen stark zurückgingen. Inzwischen ist das Land am Schwarzen Meer zurück unter den Top-Adressen, seit einigen Jahren kommen jeden Sommer immer mehr Touristen aus ganz Europa, Tendenz: Weiter steigend. Vor allem die extrem niedrigen Preise wirken wie ein Magnet auf das junge Partyvolk.

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Günstige Hotels, spottbillige Getränke, traumhafte Sandstrände und herrlich blaues Wasser sind das Rezept. Und selbstverständlich: Party ohne Ende. Während es am Sonnenstrand im Süden, nahe der Stadt Burgas, noch etwas ruhiger zugeht und hier auch viele Familien Urlaub machen, ist der Goldstrand im Norden (oberhalb von Varna) das bulgarische Pendant zum Ballermann. Strandlokale, Clubs und laute Musik von früh bis abends sind hier normal.

Insider-Tipp:

Unbedingt All-Inclusive buchen.

4. Kreta

Auch Griechenland ist wieder im Kommen. Die größte Insel, Kreta, bietet einen wunderbaren Mix aus Natur, Geschichte und Party. Die berühmteste Sehenswürdigkeit der Insel ist der antike Ort Knossos mit seinem legendären Königspalast. Besucher können hier erhaltene Gebäude, Vasen und farbige Wandmalereien begutachten. Auch ein Teil des Palasts ist erhalten geblieben. Auf keiner Tour durch Kreta darf ein Besuch im Kloster Arkadi fehlen, einem der bedeutendsten Nationaldenkmäler Kretas. Hier leistete einst eine Gruppe von wenigen hundert griechischen Revolutionären Widerstand gegen die osmanischen Fremdherrscher. Als der Kampf gegen 15.000 angreifende Osmanen aussichtslos wurde, sprengten sich die meisten Personen im Kloster, auch Frauen und Kinder, in der Pulverkammer in die Luft. Aufgrund dieser Ereignisse ist das Kloster noch heute ein Symbol der Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich. Die ehemalige venezianische Festung von Rethymno und die venezianischen Häfen in Chania und Rethymno sollte sich ebenfalls kein Urlauber entgehen lassen.

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Natürlich wird auf Kreta auch ausgiebig gefeiert. Unweit der Hauptstadt Heraklion befinden sich mit Hersonissos und Malia die beiden Partyhochburgen der Insel. In Malia ist das Publikum jünger als in Hersonissos und stark von englischen Touristen dominiert. Hersonissos ist bunter gemischt und bietet unvergessliche Strand-Disko-Partys. Die beliebtesten Clubs sind der „New York Club“, das „BioBio“ und das „Camelot“. Der „Star Beach“ ist ein Wasserpark mit vielen Aktivitäten wie Wassersport und Bungee Jumping, ab 16 Uhr wird auch hier mit Schaumpartys und Bikini Contest etc. auf den Feiermodus umgestellt. Wer bereits am Tag Lust auf Party hat, sollte dem Star Beach einen Besuch abstatten. Die Open-Air-Partys sind hier unschlagbar.

Insider-Tipp:

Holen Sie sich einen Mietwagen und erkunden Sie die vielen Highlights der Insel. Nur am Strand zu bleiben ist bei so vielen Sehenswürdigkeiten viel zu schade.

5. Ägypten

Das Land der Pharaonen ist seit Jahren ein Mekka für Taucher. Die Unterwasserwelt vor der Küste Ägyptens bietet ein farbenfrohes Spektakel mit bunten Korallenriffen und verschiedenen Fischen. Wer gerne taucht, kommt an den populären Tauchspots wie Ras Um El Sid, Safaga und Naama Bay nicht vorbei. Die klassischen Urlaubsregionen sind Hurghada und Sharm El Sheikh.

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Auch im Winter kann man hier ohne Probleme Urlaub machen, Sonne tanken und baden. Sehenswürdigkeiten gibt es in Ägypten sowieso wie Sand am Meer. Der Tempel von Abu Simbel, der Amonstempel Karnak in Luxor, die Pyramiden von Gizeh und das Tal der Könige sind die All-Time-Klassiker. In Sharm El Sheikh kann man einen schönen Stadtbummel machen und den Markt und die Basare besuchen. Gefeiert wird hier natürlich auch. Rund um das „Hard Rock Cafe“ finden sich einige beliebte Locations. In Hurghada sind die Clubs „Black Out“ und „Calypso“ sehr gut besucht.

Insider-Tipp:

Das Antalya Turkish Bath in Hurghada ist ein Musterbeispiel an orientalischer Bäderkultur. Hier werden Sie wie ein König geschrubbt und massiert. Unbedingt probieren!

Artikel zuerst auf meventi.de erschienen.
Bilder: pixabay, © lassedesignen – Fotolia

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